Abraham kann nichts dafür. 66 neue Satiren by Ephraim Kishon

By Ephraim Kishon

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Contra arma verbis. Der Redner vor dem Volk in der späten römischen Republik

Die Redekunst vor dem Volk im 1. Jahrhundert v. Chr. als aspect der politischen Strategie der Politiker sowie die paintings und Weise, wie ihre Reden die Bevolkerung Roms erreichten und diese beeinflussten, sind die Hauptthemen dieses Buches. Die romischen Volksversammlungen (contiones) werden als Schauplatz der politischen Debatte, als Rahmen fur eine direkte Verbindung mit der Plebs, als Quelle der Popularitat eines Redners sowie der politischen Propaganda untersucht.

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Also geht man nach Hause und liest die Kritik noch einmal durch. Wirklich eine Unverschämtheit! Wie kommt dieser Dilettant nur auf »Übertreibungen«? Man sollte ihm gründlich die Meinung sagen, was Übertreibungen wirklich sind, der Schlag soll ihn treffen! Man macht sich sogleich auf den Weg zu Weintraub-Pryznitz und sagt ihm: »Jetzt hören Sie einmal gut zu, Herr Weintraub-Pryznitz. « Weintraub-Pryznitz entschuldigt sich auf der Stelle, erklärt, daß er das Stück eigentlich gar nicht gesehen hat, und verspricht eine Richtigstellung zum nächstmöglichen Termin.

30 Ephraim Kishon – Abraham kann nichts dafür Plonski Vor ein paar Tagen erwarteten wir Besuch aus Amerika. Es handelte sich um eine angesehene Persönlichkeit und einen glühenden Bewunderer des Heiligen Landes. Unser Bekannter – wir wollen ihn Bob nennen, unter anderem deshalb, weil er ohnehin so heißt – taumelte zitternd und blaß in unser Wohnzimmer. Auf unsere besorgte Frage, was ihm denn zugestoßen sei, erzählte er uns, er hätte im Autobus Plonski getroffen. »Normalerweise nehme ich ja immer ein Taxi«, fuhr Bob fort, nachdem er sich mit einem Drink gestärkt hatte.

Worauf der Friseur sich wortlos in mein Haar vertiefte. Ich blickte erst von meinem Herrenmagazin auf, als er mir einen kleinen Handspiegel vor den Hinterkopf hielt. Das mag eine Art von Ritual bei Friseuren sein, vielleicht ist es aber auch nur ein Aberglaube. Was ich im großen Spiegel erblickte, war allerdings eine derartig fundamentale Veränderung meiner Person, das die Herrschaften Jekyll und Hyde neben mir erblassen mußten. « »Mäßigen Sie sich, mein Herr«, wies mich der Haarkünstler zurecht.

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