Anthroposophische Sozialtherapie im Spiegel ausgewählter by Christof Stamm

By Christof Stamm

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Norbert Schwarte

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Contra arma verbis. Der Redner vor dem Volk in der späten römischen Republik

Die Redekunst vor dem Volk im 1. Jahrhundert v. Chr. als point der politischen Strategie der Politiker sowie die paintings und Weise, wie ihre Reden die Bevolkerung Roms erreichten und diese beeinflussten, sind die Hauptthemen dieses Buches. Die romischen Volksversammlungen (contiones) werden als Schauplatz der politischen Debatte, als Rahmen fur eine direkte Verbindung mit der Plebs, als Quelle der Popularitat eines Redners sowie der politischen Propaganda untersucht.

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Dabei geht Steiner von einer „Wechselwirkung zwischen Mensch und Kosmos“ aus: „So wie die kosmischen Gesetze ihre Wirksamkeit auf den Menschen entfalten, so wirken auch die menschlichen Taten, das heißt das Tun jedes Einzelnen, wiederum auf die Entwicklung des Kosmossystems zurück“ (Zeller 1978, 21). In der anthroposophischen Anthropologie wird in Anknüpfung an die griechische und christliche Antike von einem trichotomen Menschenverständnis und somit von einer Dreigliederung des Menschen in Leib, Seele und Geist ausgegangen (Schwarte 1998, 595).

Anhand von Fallbeispielen stellt er dar, dass Wahrnehmung und Deutung verhaltenswissenschaftlicher Daten durch Angst vor dem Forschungsgegenstand und sich daraus ergebenden Gegenübertragungsreaktionen verzerrt werden können. Dabei fungiere die Methode als Mittel der Angstbewältigung: „Kurz, verhaltenswissenschaftliche Daten erregen Ängste, die durch eine von der Gegenübertragung inspirierte Pseudomethodologie abgewehrt werden.

Bis zum heutigen Tage besitzt – wenn auch nicht mehr durchgängig verwendet – der Terminus ‚Seelenpflege‫ދ‬ große Relevanz innerhalb der anthroposophischen Behindertenhilfe (Grimm 2008a, 34). 7 Im März 1925 wurde die Einrichtung auch offiziell konzessioniert. Zusammen mit den Mitarbeitern war das Institut für 25 Personen ausgelegt: „Das war damals natürlich selbstverständlich so vorgesehen, dass die Heilpädagogen mitten dazwischen wohnen wollten“ (Pickert 1991, 13). War mit den bestehenden Formen heilpädagogischer Arbeit eine praktische Grundlage anthroposophisch basierter Behindertenhilfe vorhanden, so fehlte jedoch ein theoretisches Fundament.

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