Das ägyptische Kreuz by Ellery Queen

By Ellery Queen

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Contra arma verbis. Der Redner vor dem Volk in der späten römischen Republik

Die Redekunst vor dem Volk im 1. Jahrhundert v. Chr. als point der politischen Strategie der Politiker sowie die paintings und Weise, wie ihre Reden die Bevolkerung Roms erreichten und diese beeinflussten, sind die Hauptthemen dieses Buches. Die romischen Volksversammlungen (contiones) werden als Schauplatz der politischen Debatte, als Rahmen fur eine direkte Verbindung mit der Plebs, als Quelle der Popularitat eines Redners sowie der politischen Propaganda untersucht.

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Das Holzgebäude, vor dem der Duesenberg gehalten hatte, erinnerte an die falschen Fassaden des Alten Westens. Nebenan lag eine Gemischtwarenhandlung mit einer altersschwachen Benzinpumpe davor und einer kleinen Garage. Das Holzhaus trug stolz die handgeschriebene Aufschrift: RATHAUS Den Herrn, den sie suchten, fanden sie über seinem Schreibtisch schlummernd im hinteren Trakt des Gebäudes. Das Schild an seiner Tür verriet, daß er als »Constable« anzureden war. Es handelte sich um einen feisten, rotgesichtigen Einheimischen mit gelblichen Hauern.

Ellery nahm sein Pincenez ab, polierte die Gläser, setzte es wieder auf und ließ seinen geschulten Blick über die schauerliche Stätte gleiten. An den äußeren Enden des Querbalkens befanden sich an den Stellen, wo die Polizei die Nägel herausgezogen hatte, ausgefranste Löcher im Holz. Jedes Loch war umgeben von einem unregelmäßigen rostbraunen Fleck, der an den Rändern verlief. Hier war das Blut aus Andrew Vans verstümmelten Händen getropft. An den Stellen, wo die Arme des Wegweisers abzweigten, befanden sich zwei weitere Löcher, die nicht braun gesäumt waren; die dort herausgerissenen Nägel hatten den Achselhöhlen Halt geboten.

Die Geschworenen möchten bitte dieses Beweisstück zur Kenntnis nehmen ... Sie können jetzt gehen, Constable. « Ein verhutzelter alter Mann sprang in den Zeugenstand. « �Näh«, entgegnete der Postmeister. « �Näh, auch kaum. Nur ab und zu mal. « Der Gerichtsmediziner, Dr. Strang, wurde aufgerufen. Als sein Name fiel, erhob sich unter den Zuschauern wildes Geflüster. Er wirkte unansehnlich und schlurfte mit unfreundlichem Gesichtsausdruck so gemächlich den Gang entlang, als hätte er alle Zeit der Welt.

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