Fischer Weltgeschichte, Bd.31, Rußland by Carsten Goehrke, Manfred Hellmann, Richard Lorenz, Peter

By Carsten Goehrke, Manfred Hellmann, Richard Lorenz, Peter Scheibert

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Nach allem, was wir wissen, scheinen die ersten anderthalb Jahrzehnte nach Jaroslavs Tode, in denen das »Triumvirat« der drei Brüder Izjaslav, Svjatoslav und Vsevolod die Herrschaft über das Reich innehatte, ohne große innere Auseinandersetzungen verlaufen zu sein. Die Krise wurde ausgelöst, als ein bis dahin unbekanntes innerasiatisches Reitervolk, die Polovcer oder Kumanen, in 46 den Steppen nördlich des Schwarzen Meeres erschien und das ihm entgegengesandte Heer unter Führung Vsevolods besiegt wurde (1061).

10 Indes konnte Svjatopolk sich seines Sieges über die ihm als Rivalen gefährlich gewordenen Brüder nicht lange erfreuen. Schon 1016 besetzte Jaroslav mit der in Skandinavien angeworbenen Gefolgschaft Kiev und vertrieb Svjatopolk; dieser floh nach Polen. Er war mit einer Tochter des Polenherzogs Bolesław I. Chrobry vermählt und konnte seinen Schwiegervater, der nach langen Kämpfen mit König Heinrich II. 11 Freilich war die Besetzung Kievs nur von kurzer Dauer; Bolesław I. zog sich zurück, Svjatopolk floh zu den Pečenegen, die er als Hilfstruppe herbeiholte; allerdings gelang es ihm nicht, Jaroslav aus Kiev zu vertreiben.

Im Südwesten des Reiches7 entstanden zwei Machtkomplexe: das ältere Fürstentum Vladimir Volynsk, das in den Fürstenfehden lange unter der Oberherrschaft Kievs festgehalten wurde, und das jüngere und südlichere Halyč, das unter einem Enkel Jaroslavs des Weisen, Rostislav, früh seinen eigenen Weg ging. Nicht nur die Landesnatur, die neben fruchtbaren Ackerböden in den Wäldern des Karpatenvorlandes und Wolhyniens Schutz vor den Überfällen der Steppennomaden bot, sondern auch die Verkehrslage schufen günstige Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und politischen Aufstieg.

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