Gnadenfrist. Ein Falco-Roman (Marcus Didius Falco-Zyklus 07) by Lindsey Davis

By Lindsey Davis

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Contra arma verbis. Der Redner vor dem Volk in der späten römischen Republik

Die Redekunst vor dem Volk im 1. Jahrhundert v. Chr. als point der politischen Strategie der Politiker sowie die artwork und Weise, wie ihre Reden die Bevolkerung Roms erreichten und diese beeinflussten, sind die Hauptthemen dieses Buches. Die romischen Volksversammlungen (contiones) werden als Schauplatz der politischen Debatte, als Rahmen fur eine direkte Verbindung mit der Plebs, als Quelle der Popularitat eines Redners sowie der politischen Propaganda untersucht.

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Petronius Longus baute sich vor ihm auf, flankiert von Mar­ tinus und mir. Die übrigen Mitglieder der Truppe bildeten einen engen Kreis um uns. « Jetzt, wo sich Balbinus unter Aufsicht der Vierten Kohorte be­ fand, würde es kein Händeschütteln und freundli­ ches Verabschieden geben. »Darauf habe ich lange gewartet, Balbinus«, sagte Petro. « Ein Vorwurf lag in seiner Stimme. Er wirk­ te immer noch wie ein Verkäufer für Tunikalitzen – einer, der zu seinem Erstaunen gerade erfahren hat, 51 daß sein bestickter ägyptischer Schnickschnack in einer piekfeinen Wäscherei zehn Togen purpurrot verfärbt hatte.

Er hatte oft genug gehört, wie Balbinus selbst diese Anweisung gab. « 35 »Marponius hat ihnen erklärt, er bräuchte ihre Unterstützung, um als der Richter anerkannt zu werden, der in Rom für Ordnung sorgt …« Marponius war der oberste Richter für Mord­ fälle. Er hatte großes Interesse an seiner Arbeit und war ehrgeizig, wenn auch nicht unbedingt so plump, wie Petronius es darstellte. Sonderlich ge­ witzt war Marponius nicht. »Es gab noch ein paar pikante Einzelheiten«, schmunzelte Petro. « »Ich denke, sie hat nichts dagegen, ihn ver­ schwinden zu sehen«, meinte Petronius.

Er schlug auf den Tisch. »Eine Schande! « »Damit muß man leben, Falco. Ich nahm unse­ ren Zeugen in Sicherheitsverwahrung, vergaß die Adresse, bis er gebraucht wurde, und führte ihn dann, in seine beste Tunika gewickelt, in der Basili­ ka vor, damit er erzählen konnte, wie er von sei­ nem Versteck aus schlotternd alles mit angesehen hatte. « Das sagte mir nichts. Ich fragte nicht, ob ich die Nutte kannte, und Petro brachte niemanden da­ durch in Verlegenheit, daß er ihren Namen nannte. »Und was war mit deinem Kronzeugen?

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