Handbuch Welternährung by Lioba Weingärtner, Claudia Trentmann

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Contra arma verbis. Der Redner vor dem Volk in der späten römischen Republik

Die Redekunst vor dem Volk im 1. Jahrhundert v. Chr. als aspect der politischen Strategie der Politiker sowie die artwork und Weise, wie ihre Reden die Bevolkerung Roms erreichten und diese beeinflussten, sind die Hauptthemen dieses Buches. Die romischen Volksversammlungen (contiones) werden als Schauplatz der politischen Debatte, als Rahmen fur eine direkte Verbindung mit der Plebs, als Quelle der Popularitat eines Redners sowie der politischen Propaganda untersucht.

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Er bildet zwar die Vergangenheit ab, weil er auf bereits vorhandene Daten aus nationalen und internationalen Quellen über die Unterernährung und Kindersterblichkeit zurückgreift. Dennoch ist er bedeutsam für eine aktive Politikgestaltung |36|in der Gegenwart und weist auch auf zukünftigen Handlungsbedarf hin. [Bild vergrößern] Abbildung 12 Entwicklung des Welthunger-Indexes auf Länderebene26 Selbstverantwortete Politikgestaltung: Ernährungssouveränität Der Begriff der Ernährungssouveränität wurde Anfang der neunziger Jahre von der internationalen Kleinbauern- und Landarbeiterorganisation La Via Campesina geprägt und anlässlich des Welternährungsgipfels 1996 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Für bis zu 75 Prozent der gesamten Menschheit, die in den Entwicklungsländern leben, bedeutet »Ernährungsproblem«: Was ist zu tun, damit alle satt werden, damit Hunger und Fehlernährung besiegt werden können – dauerhaft und verlässlich? Wie kann vermieden werden, auf Hilfsmaßnahmen aus anderen Teilen der Welt angewiesen zu sein – die immer wieder Leben retten? Dagegen bedeutet »Ernährungsproblem« in den hochentwickelten Ländern: Was ist zu tun, damit Übergewicht, insbesondere bei den Kindern, gestoppt werden kann?

Verlängerte Krisen sind charakterisiert durch wiederkehrende natürliche Katastrophen und/oder Konflikte, lang andauernde Nahrungskrisen, den Verlust physischer, sozialer, finanzieller, natürlicher und menschlicher Grundlagen zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie unzureichende Kapazitäten, auf diese Krisensituationen angemessen reagieren zu können. Länder mit verlängerten Krisen zeigen üblicherweise eine hohe Verbreitung von Hunger – nahezu dreimal so hoch wie in anderen Entwicklungsländern. Allerdings gibt es auch innerhalb dieser Ländergruppe große Unterschiede.

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