Im Tempel des Regengottes: Roman by Andreas Gößling

By Andreas Gößling

Das Geheimnis eines untergegangenen Volkes und ein gefährlicher Schatz: „Im Tempel des Regengottes“ von Andreas Gößling jetzt als e-book bei dotbooks.

Auf der Jagd nach dem Gold: Der englische Abenteurer Robert Thompson begibt sich Ende des 19. Jahrhunderts auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz der untergegangenen Maya-Stadt Tayasal. Auch die junge Mary befindet sich unter den Schatzsuchern und begleitet Robert. Nur sie weiß um die Bedrohung, die in den alten Kultstätten lauert – denn tief im Dschungel verborgen warten die alten Völker noch immer auf ihren Erlöser. Während die Schatzsucher immer tiefer in die Maya-Stadt vordringen, will Mary verhindern, dass Roberts Schicksal besiegelt wird …

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Und noch viel weniger konnte er die Szene aufs neue zeichnen, solange diese stämmigen Mayamänner dort im Gras kauerten, reglos wie Steinskulpturen. Er machte einige weitere Schritte und nickte ihnen zu, ohne irgendeine Reaktion hervorzurufen. Was suchten sie überhaupt hier, im Garten des britischen Gouverneurs? Wieder spürte Robert jenes leise innere Schwanken, als ob unter seinen Füßen der Boden wankte oder vielleicht eher der Grund seiner Seele. Für einen Moment mußte er abermals an Grimaldi denken, an sein erschütterndes Zusammentreffen mit dem Magnetiseur.

Während er den Fahrweg überquerte, spürte er schon, wie sich in seiner Stirn ein vertrauter Kopfschmerz vorbereitete, der ihn tagelang peinigen würde. Die Sonne stand schräg über der Schlucht, in einem Kranz schwarzer Wolken, doch nicht der geringste Windhauch regte sich. Robert ging auf die grüne Wand des Waldes zu, und für einen Moment fürchtete er, daß ihm übel werden, er die Besinnung verlieren würde, vor Erschöpfung oder einfach vor Angst. Die Wildnis, dachte er, und es war mehr ein Rauschen in seinem Kopf, der Dschungel, und es war kein Gedanke, sondern ein Toben und Tosen.

Seit sie vor zwei Stunden aufgebrochen waren, hatten die drei Reisenden kaum ein Wort miteinander gewechselt. Sie alle waren vollauf damit beschäftigt, sich an den zerschlissenen Lederbänken festzuklammern und die ärgsten Achsstöße durch vorausahnende Körperdrehungen zu lindern. Der Fahrweg, auf dem sie dahinschlingerten, verlief durch Sumpf und Dschungel schnurgerade westwärts, von Fort George bis zum Ufer des Labouring Creek. Es war die Straße, auf der Ochsengespanne die kostbaren Tropenhölzer aus den Tiefen des Regenwaldes ostwärts zu ziehen pflegten, ein unbefestigter Schlammweg mit knietiefen Radspuren und Tümpeln voller Bracke, in denen sie wieder und wieder bis über die Achsen versanken.

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