Nachgeschichte. Eine korrigierte Geschichtsschreibung. by Vilém Flusser

By Vilém Flusser

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Contra arma verbis. Der Redner vor dem Volk in der späten römischen Republik

Die Redekunst vor dem Volk im 1. Jahrhundert v. Chr. als aspect der politischen Strategie der Politiker sowie die artwork und Weise, wie ihre Reden die Bevolkerung Roms erreichten und diese beeinflussten, sind die Hauptthemen dieses Buches. Die romischen Volksversammlungen (contiones) werden als Schauplatz der politischen Debatte, als Rahmen fur eine direkte Verbindung mit der Plebs, als Quelle der Popularitat eines Redners sowie der politischen Propaganda untersucht.

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Phänomene wie Babies mit in Grenoble scheint es immer zu haben, demzufolge scheinen sie mittelfristig zu sein. Aber die Grenobler Babies sind mit Suderendeutschen in nach dem Zweiten Welrkriesr oder Pieds-noirs nach dem nicht o vergleichbar. Sie kommen nicht als Flüchtlinge, sondern als verrorzer. Die Inder brechen in Loridon ein, die TÜrken in Hamburz0' die in Paris und die Nordestinos in Sao Paulo, Die Urbanisten erkennen das nicht, weil sich die Verfolger nicht wie verhalten. Die Inder kommen nicht nach wie die Londoner im vergangenenJahrhundert nach Delhi kamen.

Wir sind zewrssermaßen Schachspieler. das Leben ist ein Spiel geworden nicht de l'il711OUJ; aber du basard. Wir können ein solches Leben nur wenn wir die Spielregeln so gut beherrschen, daß wir sie ändern können. Wir können auch versuchen, aus dem Spiel kann uns der Versuch, das Schachbrett umzuwerfen, nicht denn mit dem Brett hätten wir den Grund unseres Daseins verworfen und stürzten in den Abgrund, in dem das Absurde unsvmbolisiert auf uns lauert. bz p Unsere Zerstreuung selbst. Die Dialektik spielte also nicht zwischen Konzentration und Zerstreuung, sondern zwischen Konzentration auf sich selbst und in der Welt, Demnach erweist sich die Zerstreuung als eine Bewegung, die aus der Dialektik ausbricht.

Die dem Output dieses Programm wahr (oder sondern «Wie funktioniert das Programm r » Die Bodenlosigkeit, das Absurde an den uns programmierenden Spielen ist die Tatsache, daß sie symbolisch sind. Die Spielsymbole haben die konkrete Wirklichkeit nicht als Universum eines Diskurses, sondern als Vorwand. Die Spiele sind wie Schachspiele, nicht wie Sprachspiele. Wir sind zewrssermaßen Schachspieler. das Leben ist ein Spiel geworden nicht de l'il711OUJ; aber du basard. Wir können ein solches Leben nur wenn wir die Spielregeln so gut beherrschen, daß wir sie ändern können.

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