Organisationskommunikation in Krisen: Reputationsmanagement by Ansgar Thießen

By Ansgar Thießen

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Contra arma verbis. Der Redner vor dem Volk in der späten römischen Republik

Die Redekunst vor dem Volk im 1. Jahrhundert v. Chr. als aspect der politischen Strategie der Politiker sowie die paintings und Weise, wie ihre Reden die Bevolkerung Roms erreichten und diese beeinflussten, sind die Hauptthemen dieses Buches. Die romischen Volksversammlungen (contiones) werden als Schauplatz der politischen Debatte, als Rahmen fur eine direkte Verbindung mit der Plebs, als Quelle der Popularitat eines Redners sowie der politischen Propaganda untersucht.

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134). So ist die Funktion der Identität eine Selbstbeschreibung durch Normen und Werte, die der Marke hingegen eher eine Kennzeichnung durch Zeichen und Symbole. Ihre Wirkungsabsicht ist die Identifikation und Unternehmenskultur, während Marken stakeholderspezifische Aufmerksamkeit erregen sollen. Marken schaffen ein Profil, Identität zielt auf ein fortbestehendes Erlebnis. Ähnlich einer kommunikativen Steuerung von Images hält die Marketinglehre dafür Konzepte zur strategischen Markensteuerung bereit.

Auch wenn die Abgrenzung nicht weiter spezifiziert wird, lässt sie sich für Orga nisationen allgemein anwenden. Es kann dann nicht mehr von einer Branche, sondern von einem Organisati onsumfeld oder -kontext gesprochen werden. 4 49 Reputation als multidimensionales Konstrukt Bis hierher wurden Reputation theoretische Ansätze von Reputation vorgestellt und das Konzept in den Zusammenhang von Mediengesellschaft, Stakeholder und Branchen gestellt. Damit fehlt es bislang an einer Diskussion dessen, was Reputation eigentlich ausmacht.

Hall, 1992; Schnietz & Epstein, 2005; Sinickas, 2004), geht es bei der stakeholderorientierten Perspektive in erster Linie um Reputation als kollektive Wahrnehmung. Reputation konstituiert sich bei Anspruchsgruppen aufgrund ihrer differenten Erwartungen an einen Reputationsträger unterschiedlich. Der Grund dafür ist, dass sie in der Zuschreibung von Reputation jeweils unterschiedliche Kriterien zugrunde legen (vgl. Fombrun & Shanley, 1990, S. 234). Aufgrund von Informationsasymmetrie auf dem Markt für reputationsbezogenen Status informiert sich jede Stakeholdergruppe zudem über unterschiedliche Informationskanäle, um sich ein Bild von einem Reputationsträger zu machen (vgl.

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